TraffMonetizer und Pawns.app auf dem Raspberry Pi
Diese beiden sind auf dem Pi angenehmer als Honeygain, weil sie echte arm64-Images mitbringen. Es braucht also keine Übersetzungsschicht, und bei TraffMonetizer landet nicht einmal ein Kontopasswort auf dem Gerät.
Voraussetzung: Docker
Beide Dienste laufen im Container. Falls Docker noch fehlt:
curl -fsSL https://get.docker.com | sh
sudo usermod -aG docker $USER
newgrp docker
Keine Übersetzungsschicht nötig
Anders als bei Honeygain bringen beide Anbieter Images für arm64 mit. Der Umweg über binfmt entfällt, und der Container startet direkt.
TraffMonetizer: Anmeldung per Token
Statt E-Mail und Passwort hinterlegst du einen Token aus deinem Dashboard. Damit landet kein Kontopasswort auf dem Pi – falls jemand später Zugriff auf das Gerät bekommt, ist das ein spürbarer Unterschied.
docker run -d --name tm \
--restart unless-stopped \
traffmonetizer/cli_v2:arm64v8 \
start accept \
--token [DEIN_TRAFFMONETIZER_TOKEN] \
--device-name [NAME_FUER_DEN_PI]
Den Token findest du nach der Anmeldung im Dashboard unter „Your application token“. Einfach kopieren und oben einsetzen.
- Auszahlung ab 10 US-Dollar
- Mehrere Geräte möglich, der Traffic teilt sich dann auf
- Echtes arm64-Image
Pawns.app: niedrigste Auszahlungsgrenze
Die 5-Dollar-Grenze ist die niedrigste im Feld – hier siehst du am schnellsten, ob überhaupt etwas ankommt. Dazu kommen bezahlte Umfragen, die du am Rechner ausfüllen kannst.
docker run -d --name pawns \
--restart unless-stopped \
iproyal/pawns-cli:latest \
-email=[DEINE_PAWNS_MAIL] \
-password=[DEIN_PAWNS_PASSWORT] \
-device-name=[NAME_FUER_DEN_PI] \
-accept-tos
Hier liegt das Passwort doch auf dem Gerät Pawns.app meldet sich mit E-Mail und Passwort an, die im Container einsehbar bleiben. Nimm ein eigenes, langes Passwort, das du nirgendwo sonst verwendest.
- Auszahlung ab 5 US-Dollar
- Ein Gerät pro Netzwerk
- Zusätzlich bezahlte Umfragen
Warum ein zweiter Pi im selben Netz kaum etwas bringt
Pawns.app lässt pro Netzwerk nur ein Gerät zu, Honeygain ebenso, und auch EarnApp deckelt den Ertrag pro IP. Der Grund ist naheliegend: Verkauft wird nicht Bandbreite, sondern der Zugang aus einem echten Haushalt – und der bleibt einer, egal wie viele Geräte du anschließt.
Was tatsächlich zählt, sind verschiedene Anschlüsse. Deshalb lohnt es sich, die Apps zusätzlich auf dem Smartphone im Mobilfunknetz laufen zu lassen – das ist eine andere IP.
Wieder loswerden
docker rm -f tm
docker rm -f pawns